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Entstehung von Grubengas

Ein natürliches Methan-Luft-Gemisch ist in jeder Steinkohlenlagerstätte. Das Grubengas ist während des Inkohlungsprozesses vor etwa 300 Millionen Jahren aus organischen Substanzen entstanden. Die verwertbaren Methan-Konzentrationen liegen zwischen 25 % - 90 %. Das farb- und geruchslose Gemisch ist nicht giftig, aber bei Methankonzentrationen zwischen 4 % und 15 % hoch explosiv.

Nach Erschöpfung der Steinkohlenlagerstätte wird das Bergwerk geschlossen. Doch auch nach der Verfüllung der Schächte wird Gas freigesetzt, das durch Risse und Spalten im Karbongebirge entweicht. Die in das Grubengebäude eingebrachten Rohrleitungen dienen auch weiterhin dem gezielten Abtransport der Gase. Der Methangehalt der Kohle ist nicht in allen Flözen gleich, grundsätzlich enthalten Gas- und Fettkohlen mehr Methan als Mager-, Ess- und Anthrazitkohlen. Der Methangehalt in hiesigen Lagerstätten liegt bei bis zu 25 m³/t Kohle, weltweit gibt es Flöze mit bis zu 200 m³/t Kohle.